Deutsch|Magyar|English|Italiano

Hotel Friseur Spa / Wellness Zahnklinik Plastische Chirurgie Kosmetik Restaurant
  Video Wir über uns Erreichbarkeit Partners Allgemeine Informationen Aktionen  

Botox

Einer der wichtigsten Gründe der Gesichtshautalterung ist die Wirkung der mimischen Muskeltätigkeit auf die Gesichtshaut und die Gesichtsstrukturen unter der Haut. Die Falten, die durch diese Muskeltätigkeit verursacht werden, spielen eine wichtige Rolle bei der Einschätzung des Lebensalters eines Menschen. Mit Botulinum-Toxin (Botox, Vistabel, Dysport) werden für eine gewisse Zeit jene mimischen Muskelbewegungen im Gesicht und Hals ausgeschaltet, wohin die Botox-Lösung injiziert wurde. Somit verschwinden Mimikfalten, gewisse Gesichtsstrukturen wirken dadurch jünger, wie zum Beispiel Augenbrauen- oder Mundwinkelpartien.

Das muskelinaktivierende Eiweiß wird mit einer dünnen Nadel in die gewünschten Muskeln eingespritzt. Die Injektion ist praktisch schmerzlos. Während der Behandlung werden 1-8 Stiche je Zone durchgeführt, mit Ausnahme der Halsregion, wo die Anzahl der Stiche auch 20 betragen kann. Nach etwa 2-4 Tagen kann man die erste Wirkung der Behandlung feststellen. Der maximale Effekt tritt nach etwa 14 Tagen ein. Das Resultat hält für einen Zeitraum von 3-6 Monate an. Man kann aber auch mit nur einer Behandlung ein gutes Ergebnis erzielen. Nach Abklingen des Behandlungseffektes können bestimmte Muskeln (im Allgemeinen die Muskeln um das Auge) gering schwächer werden. Um die gewünschte Wirkung zu erreichen, kann die Behandlung wiederholt werden. Für ein langfristiges Ergebnis sollte die Behandlung zwei bis dreimal pro Jahr durchgeführt werden. Eine Behandlung dauert etwa 10-15 Minuten.

Nur wenige Patienten berichten über Unannehmlichkeiten nach der Injektion. Es kann in Ausnahmefällen eine leichte Schwellung auftreten. Der Eingriff hinterlässt ansonsten kaum sichtbare Spuren. Nebenwirkungen kommen selten vor. Außer der oben erwähnten Schwellung kann sich ein kleiner Bluterguss bilden, der blaue Flecken (meist um das Auge) hinterlässt – diese bilden sich jedoch schon nach einigen Tagen zurück. Der blaue Fleck lässt sich gut durch ein Make-up abdecken. Patienten, die Blutgerinnungsstörungen haben und aus diesem Grund blutverdünnende Medikamente einnehmen sowie Patienten, die vor allem Aspirin und sonstige non-Steroid entzündungshemmende Medikamente einnehmen, müssen die Einnahme dieser Medikamente eine Woche vor der Botox-Behandlung einstellen.
Sehr selten kann auch - bei bestimmter anatomischer Veranlagung – vorübergehend ein Augenbraue oder Oberlid herabhängen sowie asymmetrische Gesichtsbewegungen auftreten. Bei einer Überdosierung können Schluckbeschwerden und Sprachschwierigkeiten bzw. ein Schweregefühle der Mundmuskulatur auftreten. Es kann auch zu Schwierigkeiten bei der Zurückhaltung des Urins kommen. Nach der Behandlung können unter Umständen andere, schon früher vorhandene Falten, stärker hervortreten. Diese Falten können notfalls während einer zweiwöchentlichen Kontrolluntersuchung behandelt werden – meistens verschwinden sie bereits nach der Einspritzung einer kleineren Menge Botulinum. Eventuelle oben erwähnte Nebenwirkungen sind nur vorübergehend, dauern maximal einige Monate und vergehen von selbst. Weitere Nebenwirkungen können bei dafür anfälligen Personen kurzfristige Kopfschmerzen, Brechreiz und Niedergeschlagenheit sein.

Bei einer zu hohen Dosierung oder einer zu häufigen Anwendung von Botox können sich neutralisierende Antikörper gegen das Toxin bilden, deshalb ist eine Behandlung von mehr als 4 Monaten nicht ratsam.

Um Risiken zu vermeiden, dürfen während der Botox-Behandlung möglichst keine anderen Medikamente eingenommen werden. Bestimmte Medikamente, wie Antibiotika (Aminoglykoside) und Kalziumblocker, vertragen sich nicht mit Botulinum-Toxin. Während einer Schwangerschaft oder deren Vermutung und in der Stillzeit dürfen keine Botox-Behandlungen durchgeführt werden. Auch bei einigen seltenen Nerven- und Muskelerkrankungen (myasthenia gravis) darf Botulinum-Toxin nicht eingesetzt werden. Die Botox-Ampulle enthält geringe Mengen Human Albumin, deshalb werden Personen mit einer Überempfindlichkeit gegen diesen Inhaltsstoff von dieser Behandlung abgeraten.

Die Behandlung ist am sichersten, wenn eine Botox-Injektion bei der ersten Behandlung in kleiner Dosierung eingesetzt wird und danach zweiwöchentlich eine Kontrolluntersuchung durchgeführt wird. Falls notwendig, kann die erste Behandlung mit weiteren kleinen Mengen Botulinumtoxin vervollständigt werden. Später, wenn der Patient sich an die Botox-Wirkung gewöhnt hat und Daten über die bereits schon früher angewendeten Mengen zur Verfügung stehen, ist die Durchführung einer Kompensationsbehandlung nicht notwendig. Bei einer Daueranwendung von Botox kann die Menge bei bestimmten Patienten verringert werden – trotz dieser Reduktion erzielt man die gleiche Wirkung.

Nach einer Behandlung gibt es keine Einschränkungen, außer dass es verboten ist, die behandelten Bereiche zu massieren oder zu reiben. Wenn man eine Behandlung im Bereich des Auges durchführen lassen hat, so darf sich der Patient 3-4 Stunden lang nicht hinlegen. Eine aktive Muskelbewegung fördert die Verteilung des Toxins im Muskel und reduziert die Nebenwirkungen. Für den Eingriff gibt es keine Altersgrenze. Im Einzelfall sollte der behandelnde Arzt entscheiden.

Das Ziel einer Botox-Behandlung ist eine Verbesserung der Gesichtsstrukturen. Mit Botox können dynamische Falten, also jene Fältchen, die durch Muskelaktivierung verursacht werden, behandelt und verbessert werden. Botox eignet sich nicht für statische und sonstige Falten, die durch den Alterungsprozess entstehen. Bei Bedarf können für diese Falten andere Therapien (Hautunterspritzungen, IPL-Behandlungen, Laser) kombiniert mit einer Botox-Behandlung angewendet werden.


» zurück zur Startseite « » zurück zum Seitenanfang «